Pflege von Sukkulenten: Unverzichtbare Tipps

Gewähltes Thema: Pflege von Sukkulenten: Unverzichtbare Tipps. Willkommen in einer Welt aus dicken Blättern, zarten Dornen und stoischer Ruhe. Hier verraten wir erprobte Empfehlungen, erzählen kleine Geschichten aus unseren Fensterbänken und laden dich ein, Fragen zu stellen, Erfahrungen zu teilen und unseren Newsletter zu abonnieren, damit deine Sukkulenten lange gesund und wunderschön bleiben.

Licht und Standort: Sonne, aber mit Gefühl

Süd- und Ostfenster liefern reichlich Helligkeit, doch direkte Mittagssonne kann empfindliche Arten stressen. Drehe den Topf wöchentlich, um gleichmäßigen Wuchs zu fördern. Meine Haworthia wurde erst richtig sattgrün, als sie morgens Sonne und nachmittags helles, indirektes Licht bekam.

Gießen klug: Die Kunst des Trockenzyklus

Stecke den Finger tief ins Substrat, prüfe das Topfgewicht und nutze bei Bedarf einen Feuchtemesser. Erst gießen, wenn die Erde komplett trocken ist. Diese simple Routine bewahrte meine Echeveria vor Wurzelfäule und brachte endlich sattes, dichtes Blattwachstum.

Gießen klug: Die Kunst des Trockenzyklus

Im Frühling und Sommer trinken aktive Pflanzen häufiger, im Winter oft wochenlang gar nicht. Kenne die Ruhephasen deiner Art. Wenn Blätter leicht schrumpfen, ist das oft ein Zeichen für vorsichtige Wassergaben, nicht für tägliche Schlückchen.

Gießen klug: Die Kunst des Trockenzyklus

Viele gießen zu oft und zu wenig. Besser ist eine gründliche Dusche, bis Wasser aus dem Abflussloch läuft, dann trocknen lassen. Meine „Durstkur“ rettete eine Crassula: Wochenlang nichts, dann ein satter Guss – und sie dankte es mit kräftigen, glänzenden Blättern.

Substrat und Topf: Drainage entscheidet

Bewährt haben sich Mischungen aus hochwertiger Kakteenerde mit reichlich mineralischen Komponenten wie Bims, Perlit, Lavalit oder grobem Sand. Ziel ist: schneller Wasserabfluss, gute Belüftung. Spürbar wurde der Unterschied, als meine Lithops endlich nicht mehr in nasser Erde standen.

Substrat und Topf: Drainage entscheidet

Terrakotta atmet und trocknet schneller, ideal für Gießanfänger. Kunststoff hält länger Feuchte, was im Hochsommer praktisch sein kann. Keramik sieht edel aus, ist jedoch oft dichter. Egal welches Material: Ein Abzugsloch ist unverhandelbar.

Umtopfen und Vermehren: Frischer Start, neues Leben

Wenn Wurzeln aus dem Abzugsloch schauen, das Substrat verdichtet ist oder das Wachstum stockt, ist Umzug angesagt. Vorher zwei Tage nicht gießen, damit Wurzeln weniger empfindlich sind. Danach ein bis zwei Wochen trocken halten, bis die Wunden verheilen.

Umtopfen und Vermehren: Frischer Start, neues Leben

Blatt vorsichtig abdrehen, kurz abtrocknen lassen und auf mineralisches Substrat legen. Kopfstecklinge erst kallusieren lassen, dann stecken. Geduld lohnt sich: Meine Echeveria bildete nach zwei Wochen erste Wurzeln, nach einem Monat winzige, perfekte Rosetten.

Wollläuse und Co. schnell erkennen

Watteartige Nester in Blattachseln verraten Wollläuse. Entferne sichtbare Tiere vorsichtig mit Alkohol auf einem Wattestäbchen, wiederhole wöchentlich. Isoliere betroffene Pflanzen und melde in den Kommentaren, welche Mittel bei dir nachhaltig geholfen haben.

Wurzelfäule stoppen, bevor es zu spät ist

Bei matschigen, dunklen Wurzeln sofort alte Erde entfernen, faules Gewebe abschneiden und großzügig abtrocknen lassen. Anschließend in frisches, mineralisches Substrat setzen. Oft rettet diese Not-OP überraschend viele Pflanzen, wenn du früh genug handelst.

Prophylaxe: Luft, Abstand, sauberes Gießen

Gute Luftzirkulation, ausreichend Pflanzenabstand und Gießen am Morgen mindern Pilzdruck. Wasser nicht in Rosetten stehen lassen. Eine kleine Routinekontrolle pro Woche verhindert, dass Kleinigkeiten zu großen Problemen anwachsen – mach sie dir zur Gewohnheit.
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